Volkskunst (Stock, Saal I)

In diesem Saal besichtigen wir die traditionelle Volkskunst der Kaschubei Hier zeigen wir die schönsten und die reichsten Kollek-tionen des Museums: die Frauenhauben aus Goldbrokat "zlotoglowie", die Handstickereien, die auf dem Gfas gemalten ßilder und die Bildhauerkunst.

 

Die Frauenhauben wurden im XVIII und XIX Jahrhundert von Stickerinnen in Żukowo (St. Norbert Kloster) und Zarnowiec her-gestellt. Die Kunst haben auch später die reichen Kaschubinnen kennerigelernt. Sie bildeten Bestandteile festlicher Bauerntracht. Man nähte sie ous Samt, Brokat und Taft und stickte mit silbernem oder goldenem Nähgarn. Zu den häufigsten Motiven der Stickarbeit ge-hörten stilisierte Pflanzenmotive meinstens Granatobst, Gänseblüm-chen, Tulpen und Palmetten. Eine Frauenhaube hat in diesen Jahren 8 Taler gekostet. Eine I uh kostete 10 Taler.

Wir zeigen auch auf der Ausstellung die farbigen kaschubischen Stickarbeiten, die am Aufang des XX Jahrhunderts sehr verbreitet waren. Die Motive hat man der goldenen ~Ornamentik der Möbel und den auf dem Glas gemalten Bildern entnommen.

Die auf dem Glas gemalten Bilder stammen aus dem XIX Jahrhundert. "Die Heilige Anna" ist ein Gemälde, das auf dem Glas mit Spiegelgrund gemalt wurde. Charakteristisch für die Kaschubei sind ebenfalls die Bilder, die mit untergeklebten, gedruckten Bildnissen eines Gesichtes oder der ganzen Büste, umrandet mit geinalter Verziehrung waren.

Die Ausstellung wird mit den hölzernen Schnitzwerken ergänzt; wie dem polychromisches Basrelief "Adam und Eva im Paradies" und den Figuren der Karthäuser Mönche (Johannes Deterhus, der Heilige Bruno aus Köln).

Muzeum Kaszubskie im. Franciszka Tredera w Kartuzach
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Design und Konstruktion: Projekt i realizacja: StudioArt.biz