Töpferhandwerk (Erdgeschoss, Saal IV)

Das Töpferhandwerk hat in der Kaschubei schon lange Tradition und ist hier seit 3.500 Jahren bekannt: Mit der Entwicklung der In-dustrie wurden die alten keramischen Volkswerkstätten liauidiert wegen der grossen Zahl der Industriewaren, die die Konkurrenz für das Handwerk wurden.

 

Die Wiederentstehung des Töpferhandwerks in diesem Gebiet beobachtet man in den ersten Jahren des XX Jahrhunderts. Mit der Keramik sind hier zwei Namen eng verbunden: Familie Meissner aus Kartuzy und Familie Necel aus Chmielno. Die Werkstatt Meissner wurde von Bruno Meissner gegründet und nach dem Ersten Weltkrieg hatte er mit seinem Sohn Wfadystaw die Ofenkacheln in verschie-denen Formen und Muster produziert. Später haben sie die originale "schwarze Keramik" gefertigt.

Die Familie Necel aus Chmielno hat schon grosse Tradition. Bis heute existiert dort eine Werkstott von Rysaard Necel, der schon in der neunten Generation der Familie mit der Herstellung der Keramik beschäftigt ist. Die ersten Formen und Motive der Keramik hat der Gründer der Werkstatt Franciszek Necel entwickelt. Die charakte-ristischen Muster der Ornamentik der Keramik sind die "kleinen'' und "grossen" Tulpen, Rosen, kaschubische Sterne, Wasserlilien, Flieder und die Fischhaut, die mit einigen Punkten und Linien ausge-schmückt sind.

Muzeum Kaszubskie im. Franciszka Tredera w Kartuzach
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